Samstag, 27. Februar 2016

Max Ophüls Preis: Svenja Böttger neue Leiterin

Zuletzt gab es etwas Unmut was die Nachfolgesuche für Gabriella Bandel als Chefin des Filmfestival Max Ophüls Preis anbelangte. 

Nun überrascht man in Saarbrücken mit einer erfreulich jungen neuen Leiterin: der 27-jährigen Svenja Böttger, die aktuell noch Masterstudentin an der Babelsberger Filmuniversität KONRAD WOLF (vormal HFF) ist und das u.a. "Sehnsüchte"-Festival verantwortete.

Eine bemerkenswerte Entscheidung.

Hier die Pressemeldung des MOP zur Personalie:

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Svenja Böttger (Foto: privat)
Der Aufsichtsrat wählt Svenja Böttger einstimmig zur neuen Leiterin des Filmfestivals Max Ophüls Preis

Svenja Böttger wird neue künstlerische Leiterin des Filmfestivals Max Ophüls Preis (MOP). Die 27-jährige Berlinerin wird das Festival in den kommenden drei Jahren leiten. Das hat der MOP-Aufsichtsrat am Freitagnachmittag, 26. Februar, einstimmig beschlossen. 

Mit Svenja Böttger bekommt das Festival eine Leitung, die trotz ihres jungen Alters bereits Erfahrungen in der Festivalorganisation, im Projektmanagement, Gästemanagement sowie in der der Presse- und Kommunikationsarbeit mitbringt. Die Medienwissenschaftlerin, die zurzeit ihr Masterstudium an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF abschließt, hatte unter anderem 2015 und 2016 die Gesamtleitung des Empfangs der Filmhochschulen während der Berlinale inne und leitete zuvor 2014 mit „Sehsüchte“ das internationale Studentenfilmfestival der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Bei beiden Aufgaben hatte Böttger Personalverantwortung für jeweils 40 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter anderem in dieser Zeit konnte sich Svenja Böttger gute Kontakte zu den Filmhochschulen im deutschsprachigen Raum aufbauen, aber auch zu Branchenvertretern, Redakteuren, Verbänden oder Filmreferenten. Zu Böttgers weiteren Stationen zählt unter anderem seit September 2015 ihre Tätigkeit bei der Produktionsfirma „ONE TWO Films“ in Berlin. 

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Es bedeutet für mich eine Ehre, dieses renommierte Festival leiten zu dürfen. Ich werde nun die kommenden Wochen nutzen, um mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen“, erklärte Svenja Böttger. 


Experten in Auswahlkommission: „Sehr gute Bewerberlage und mutige Entscheidung“

Nach den Vorstellungsgesprächen der fünf Bewerberinnen und Bewerber für die Leitung des Filmfestivals Max Ophüls Preis (MOP) am Donnerstag, 25. Februar, zeigten sich die beratenden Fach-Mitglieder in der Auswahlkommission – Gabriele Brunnenmeyer (u. a. zuständig für „Projektbetreuung Talentfilm“ beim Kuratorium junger deutscher Film) und Professor Dr. Dieter Wiedemann (u. a. Präsident der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF von 1995 bis 2012) – von der Qualität der Bewerber beeindruckt und begrüßten die Entscheidung. „Die Bewerberlage für die neue Leitung des Filmfestivals Max Ophüls Preis war sehr gut. Alle Bewerberinnen und Bewerber brachten uneingeschränkt die Qualifikation mit, das Nachwuchsfestival leiten und weiterentwickeln zu können. Mit der Entscheidung für Svenja Böttger zeigt Saarbrücken Mut und bekennt sich klar für eine weitere Profilierung des Max Ophüls Preis als zentralen Ort für den deutschsprachigen Filmnachwuchs“, sagten Gabriele Brunnenmeyer und Professor Dr. Dieter Wiedemann.“ 

Die Auswahlkommission, in der neben Brunnenmeyer und Wiedemann als stimmberechtigte Mitglieder je ein Vertreter der Stadtratsfraktionen SPD, CDU, Grüne und Linke, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, der MOP-Aufsichtsratsvorsitzende Ralf Latz sowie MOP-Geschäftsführer Thomas Brück saßen, sprach sich einstimmig für Svenja Böttger aus. Der MOP-Aufsichtsrat folgte in seiner Sitzung am Freitag, 26. Februar, der Empfehlung. Der MOP-Aufsichtsratsvorsitzende Ralf Latz: „Die Landeshauptstadt ist sehr zufrieden mit der Entscheidung. Der Aufsichtsrat hat sich einstimmig für Frau Böttger ausgesprochen. Sie kann sich für ihre neue Aufgabe einer breiten Unterstützung gewiss sein.“

Mittwoch, 27. Januar 2016

Deutscher Filmkritik und Personalie Max Ophüls Preis

Mit dem just zu Ende gegangenen Max Ophüls Preis verabschiedet sich Gabriella Bandel als Leiterin vom Filmfestival in Saarbrücken - und prompt gibt es Ärger hinsichtlich der Nachfolge. Deren Suche und Besetzung scheint recht intrasparent vonstatten zu gehen (oder gehen zu sollen). Auch, wenn von offizieller Stelle anderes - und vor allem breiter Konsens - suggeriert wird (oder werden soll). Die Causa dffb-Leitung grüßt von ferne ...

Weiter unten entsprechend die aktuelle Pressemeldung des Verbandes der deutschen Filmkritik (VDFK), der von seiner angeblichen Einbindung in die MOP-Neubesetzung wenig Kenntnis hat. Freilich ist die Formulierung der Saarbrücker Oberbürgermeisterin hinreichend vage: "Vetreter aus dem Verband der deutschen Filmkritik" ist ja nicht gleich "Vertreter des Verbands der deutschen Filmkritik". Mit gutem Willen lassen sich damit auch Personen bezeichnen, die lediglich dem VDFK angehören. Gleichwohl wäre auch in dem Fall die Implikation wohl wenig unschuldig und zufällig ...

Anzumerken zu der Pressemeldung aus dem Saabrücker Rathaus (die Sie HIER finden) ist allerdings auch, dass die OB den Aufsichtsratsvorsitzende des Filmfestivals, Ralf Latz, nur zitiert. Der freilich verweist selbst wieder auf die Stadt Saarbrücken.

Das Latz-Zitat in Gänze:

„Die Landeshauptstadt als Gesellschafter des Festivals hat nach Beratung und einstimmiger Empfehlung im Aufsichtsrat beschlossen, die Leitung nicht auszuschreiben, sondern gezielt qualifizierte Kandidaten anzusprechen. Personalvorschläge kamen auch aus der Filmbranche selbst. Zu den Experten, die uns hier beraten haben, zählten unter anderem Eva Hubert, bis Ende 2015 Chefin der Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein, der Leiter des Filmfestes Hamburg, Albert Wiederspiel, oder auch Vertreter aus dem Verband der deutschen Filmkritiker. Wir haben inzwischen mehrere interessierte und hochqualifizierte Kandidaten gefunden und gehen davon aus, die hohe Qualität des Festivals sichern zu können.“

Die PM des VDFK dazu:

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Sehr geehrte Damen und Herren,

in einer gestern von der Saarbrücker Oberbürgermeistern Charlotte Britz versandten Pressemitteilung zur Zukunft des "Festival Max-Ophüls-Preis" und Neubesetzung der Festivalleitung ohne vorherige Ausschreibung heißt es unter anderem: "Personalvorschläge kamen auch aus der Filmbranche selbst. Zu den Experten, die uns hier beraten haben, zählten unter anderem ... auch Vertreter aus dem Verband der deutschen Filmkritiker".

Hierzu stellen wir fest: Es hat keinerlei Beratung durch den "Verband der deutschen Filmkritik" (VDFK) stattgefunden, auch hat der VDFK der Stadt Saarbrücken keinerlei Personalvorschläge gemacht; auch einem Expertengremium der Stadt Saarbrücken gehört der VDFK nicht an.
Mit ihren Formulierungen möchte die Oberbürgermeisterin gezielt den Eindruck erwecken, als stünde der Verband der deutschen Filmkritik hinter besagter Mitteilung und hinter dem darin formulierten Versuch den Nachfolger einer verdienten Festivalleiterin ohne seriöse Ausschreibung oder Fachberatung einzusetzen.

Diesen Eindruck weisen wir entschieden zurück!
Im Gegenteil beobachtet der VDFK mit Sorge und Verwunderung, wie ein funktionierendes, über Deutschland hinaus renommiertes Festival durch politische Willkür gefährdet wird. Wir teilen die Sorgen vieler deutschen Filmemacher wie auch vieler Sponsoren um die Zukunft des "Festivals Max Ophüls-Preis".

Der "Verband der deutschen Filmkritik" fordert die Stadt Saarbrücken auf, die organisatorische und ökonomische Unabhängigkeit des "Festival Max-Ophüls-Preis" sicherzustellen, und die Neubesetzung der Festivalleitung in einem transparenten, Kriterien der "corporate governance" verpflichteten, öffentlichen und fachlich kompetenten Verfahren zu gewährleisten.
Mit freundlichem Gruß
Vorstand und Beirat"

(Pressemeldung des Verbands der deutschen Filmkritik e.V. vom 27.1.2016)

Mittwoch, 30. Dezember 2015

achtung berlin 2016: Einrichfrist verlängert!

Das Filmfest achtung berlin - new berlin film award bietet auch 2016 dem jungen deutschen Film aus der Region Berlin und Brandenburg eine familiäres Forum. In seiner 12. Auflage findet es vom 13. bis 20. April in der Hauptstadt statt - und sucht noch Einreichungen.

Für die Auswahlsichtung des Wettbewerbs "Made in Berlin-Brandenburg" können Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme noch bis zum 7. Januar eingereicht werden. Per Post oder online über FilmFestivalLive.

Mehr Infos dazu HIER

Dienstag, 29. Dezember 2015

Veranstaltung: "Kino machen andere" -VdFk-Woche der Kritik 2016

Der Verband der deutschen Filmkritik veranstaltet 2016 zum zweiten Mal die "Woche der Kritik" parallel zu den Berliner Filmfestspielen. Am Vorabend der Berlinale bzw. zum Auftakt der Veranstaltungsreihe nimmt der VdFk zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung sich des deutschen Kinos Lieblingsthema an: die Minderwertigkeit(sgefühle) des hiesigen Films. Die Pressemitteilung des VdFk hier nachfolgend; Die Website der "Woche der Kritik" finden Sie HIER (und dort sicher auch diese PM beizeiten).

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„KINO MACHEN ANDERE“ –
KONFERENZ UND 2. WOCHE DER KRITIK 2016

2015 wurde in Cannes, Locarno und Venedig ohne deutsche Filme gefeiert – im Vorfeld der zweiten WOCHE DER KRITIK steht deshalb das deutsche Kino im Mittelpunkt einer  Debatte, die sich den Ursachen dafür widmet.

KINO MACHEN ANDERE – Warum der deutsche Film nur unter sich feiert
Nach einem gelungenen Debüt Anfang des Jahres wird auch 2016 parallel zur Berlinale wieder die WOCHE DER KRITIK stattfinden. Zusätzlich laden der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) und die Heinrich-Böll-Stiftung am Vorabend der Berlinale, dem größten Fest der deutschen Filmbranche, zu einer internationalen Konferenz über den Zustand der deutschen Filmkultur ein. Unter dem Titel „KINO MACHEN ANDERE – Warum der deutsche Film nur unter sich feiert“ diskutieren internationale Gäste über den anhaltenden Misserfolg deutscher Filme auf internationalen Festivals, der 2015 darin seinen Tiefpunkt fand, dass kein einziger deutscher Film in den Wettbewerben von Cannes, Venedig und Locarno vertreten war.

Die Konferenz findet am Mittwochabend, 10. Februar 2016 im Kulturquartier Silent Green (ex-Krematorium Wedding, Gerichtstr. 35, 13347 Berlin S+U-Bahn Wedding) statt. Charles Tesson, Leiter der Semaine de la Critique in Cannes, wird in seiner Keynote die Lage aus der Sicht eines wichtigen Festivalmachers beleuchten. Im Folgenden werden Symptome, Ursachen und Lösungsansätze aus internationaler und interdisziplinärer Perspektive debattiert. Zu den  weiteren Gästen gehören Richard Brody (Filmredakteur, The New Yorker), Sergio Fant (Auswahlkommission, Festival del film Locarno) und Lars Henrik Gass (Leiter, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen).

WOCHE DER KRITIK
Vom 11. bis 18. Februar ist dann das Hackesche Höfe Kino in Berlin-Mitte wieder Treffpunkt der zweiten Ausgabe der WOCHE DER KRITIK. Sie bietet parallel zur Berlinale ein konzentriertes Filmprogramm, das an sieben Abenden zur intensiven Auseinandersetzung mit Kino, ästhetischen und erzählerischen Formen und deren politischen Rahmenbedingungen einlädt.
Die Kritikerwochen in Cannes, Venedig und Locarno sind schon lange Zeit integraler Bestandteil des jeweiligen Festivalprogramms. Die Verbindung von Filmerlebnis und Reflexion ist Alleinstellungsmerkmal der WOCHE DER KRITIK in Berlin. Gäste aus unterschiedlichen Ländern und verschiedensten Disziplinen bringen ihre Perspektiven dazu ein und machen die Veranstaltung zu einem lebendigen »Think Tank« während der Internationalen Filmfestspiele in der Hauptstadt.
Die WOCHE DER KRITIK ist eine Veranstaltung des Verbands der deutschen Filmkritik e.V. in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Kontakte: 

Woche der Kritik
Forian Fromm (Presse)
Bornsdorfer Straße 4
12053 Berlin
facebook.com/wochederkritik
Twitter: #wochederkritik

VdFk - Verband der deutschen Filmkritik e.V.
Frédéric Jaeger (Geschäftsführender Vorstand)
E-Mail:  buero@vdfk.de
Tel.: 030 555 79 737

Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Vera Lorenz (Presse)
Tel.: 030 285 34 217

Dienstag, 10. November 2015

FILMZ - Festival des deutschen Kinos: Langfilmwettbewerb

In zwei Wochen ist es soweit: Zum 14. Mal startet in Mainz das FILMZ - Festival des deutschen Kinos. Vom 24. bis zum 29. November steht alles im Zeichen des jungen deutschen u. deutschsprachigen Films.



Im Langfilmwettbewerb ums "Mainzer Rad", dem vom Publikum vergebenen Hauptpreis, treten neben dem Eröffnungsfilm BABAI von Visar Morina acht weitere Filme an:


- die bitterböse Thrillerdrama WIR MONSTER (R: Sebastian Ko)

"Wir Monster"
 
- der sommerlich leichte "German Mumblecore"-Vertreter DAS FLOß! von Julia C. Kaiser

- der Kriegsberichterstatter-Episodenfilm THANK YOU FOR BOMBING (R: Barbara Eder)

- Niklas Chryssos' skurril-bizarrer DER BUNKER

- der knüppelharte Jugendrama CHRIEG von Simon Jaquemet 

- das psychologische Krimidrama DIE MASSNAHME von Alexander Costea

- Andrina Mračnikars Psychodrama MA FOLIE

 - der atmosphärische ZERRUMPELT HERZ von Timm Kröger

Das gesamte Programm des FILMZ 2015, das u.a. mit dem Symposium "Frauen.Macht.Filme" aufwartet, finden Sie auf der www.filmz-mainz.de oder im Programmheft, das Sie als PDF HIER herunterladen können.


"Zerrumpelt Herz"


Leiterin des Max Ophüls Preis verabschiedet sich

Seit 2007 stand Gabriella Bandel - bis 2014 zusammen mit Philipp Bräuer - dem Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbücken vor. Anfang nächsten Jahres, mit dem 37. MOP, ist Schluss, die herzliche Leiterin nimmt ihren Hut.

Hier die Pressemeldung des MOP dazu:


Foto: MOP

Gabriella Bandel: Nach 17 Jahren Abschied vom
Filmfestival Max Ophüls Preis

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,


mit der 37. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis gibt die künstlerische Leiterin Gabriella Bandel nach mehr als 17 Jahren Tätigkeit für das Festival ihren Abschied. Von 2007 bis 2014 hatte sie gemeinsam mit Philipp Bräuer und zuletzt 2015 und 2016 die alleinige künstlerische Leitung des Festivals inne. Das Filmfestival Max Ophüls Preis hat sich in dieser Zeit außerordentlich erfolgreich in der Film- und Festival-Landschaft etabliert. Seit 2008 sind die Zuschauerzahlen um mehr als 10.000 Besucher gestiegen und die Zahl der akkreditierten Fachbesucher ist auf inzwischen mehr als Tausend gewachsen. Mit vielen Neuerungen und einem deutlich verbesserten Service eroberte Gabriella Bandel mit ihrem Team die Sympathien von Gästen, Fachbesuchern und Publikum. Auch bei der Filmauswahl bewies Gabriella Bandel eine glückliche Hand, Max-Ophüls-Filme waren in der Folge auf Festivals von Berlin bis Cannes vertreten und erhielten weltweit renommierte Preise. Allein 2015 gingen alle drei Studenten-Oscars an Filme, die noch im Januar beim Festival im Wettbewerb liefen.

Gabriella Bandel zu ihrem Abschied: „Das Festival liegt mir seit vielen Jahren am Herzen, die Arbeit mit und für die Filmschaffenden, die jungen ebenso wie die etablierten, macht mir nach wie vor großen Spaß. Ich bin glücklich, dass der Max Ophüls Preis wieder auf so starken Füßen steht und hoffe, dass das Festival seinen Platz in der Branche weiter behaupten kann. Ein guter Zeitpunkt, mich neuen Aufgaben zu widmen.“

„Wir haben uns einvernehmlich dazu entschieden, die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem kommenden Festival zum Abschluss zu bringen. Der Zeitpunkt der Entscheidung bringt frühzeitig Klarheit. Er ermöglicht uns, für Gabriella Bandel eine Nachfolge zu finden, der es gelingt, ab 2017 die positive Entwicklung des Festivals mit eigener Handschrift fortzuführen“, sagte Max-Ophüls-Preis Geschäftsführer Thomas Brück.

Gabriella Bandel ist in Los Angeles, USA, aufgewachsen und studierte zunächst Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Berlin. 1985 kam Gabriella Bandel nach Saarbrücken. Es folgten ein Studium der Informationswissenschaften und eine redaktionelle Tätigkeit beim Saarländischen Rundfunk im Bereich Hörfunk, Mitarbeit bei verschiedenen Filmproduktionen und die Leitung der städtischen Galerie im Filmhaus.

1997 wechselte Gabriella Bandel zum Filmfestival Max Ophüls Preis, wo sie zunächst englische Programmreihen kuratierte. Ab 2002 betreute sie hauptverantwortlich den Bereich Kurzfilm. Gabriella Bandel lebt in Saarbrücken, sie hat zwei erwachsene Söhne.

Freitag, 30. Oktober 2015

Storch-News: "Das Maschinengewehr Gottes" im Dortmunder Theater

Wenzel Storch setzt sich im Theater fest: Nach "Komm in meinen Wigwam" eine zweite Bühnenregiearbeit Storchs: "Das Maschinengewehr Gottes", natürlich nach eigenem Buch und natürlich über sein Lieblingsthema:

Die Meßdiener Lutz, Erika und Egon leben allein in einem alten Pfarrhaus. Der Kaplan ist getürmt, die Kirche ein Trümmerhaufen. Beim Christlichen Versandhandel bestellen sie sich einen neuen Priester: das Maschinengewehr Gottes. Als der dann explodiert, beginnt ein unvergleichliches Road-Abenteuer...

Die Uraufführung der Katholikensause findet am 10, Dezember um 20 Uhr im Studio des Schauspiel Dortmund statt; weitere Aufführungen am 11., 17. und 27 Dezember.

Und vielleicht gibt's ja mal Gastspiel in für uns erreichbarer Nähe...